Rettende Inseln in meinem Mama-Alltag

Rettende Inseln in meinem Mama-Alltag

In meinem Mama-Alltag schwimme ich andauernd. Ich bin oft zu spät dran, stehe noch öfter unter Stress, vernachlässige den Haushalt und sehr oft auch mich selbst. Mittlerweile weiß ich, dass Schwimmen nicht schlimm ist. Was ich ebenfalls in den letzten zweieinhalb Jahren gelernt habe ist, dass es so lange nicht schlimm ist, so lange kleine Inseln in der Nähe sind, an denen ich hier und da vorbeischwimmen und mich festhalten kann. Seit knapp einem halben Jahr baue ich diese kleinen Inseln bewusst in meinen Alltag ein und hole mir damit die Kraftreserven zurück, die mich unser Familienleben und mein Dasein als berufstätige Mutter oft und sehr schnell kosten. Das war aus vielen Gründen ein sehr wichtiger Schritt für mich als Mama und als Frau.
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Liebe Eltern des kleinen Jungen im blauen Jeanskleid…

Liebe Eltern des kleinen Jungen im blauen Jeanskleid…

Liebe Eltern des kleinen Jungen im blauen Jeanskleid,

ich kenne euch nicht und kann euch nicht einmal ein Gesicht zuordnen. Euren Sohn habe ich allerdings schon einige Mal in der Kita der kleinen Rakete gesehen. Er ist ein bisschen älter als unser Sohn und besucht deshalb eine andere Gruppe. Ich sehe ihn mittlerweile recht selten und musste beim Kita-Sommerfest demzufolge zweimal hinschauen, als sich das Kind vor uns umdrehte.
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Wenn Mama krank ist

Wenn Mama krank ist

Nachdem wir auch diesen Winter extrem oft krank waren, hat es mich nun komplett entschärft. Die kleine Rakete hat brüderlich geteilt und mir etwas von seinem grippalen Infekt abgegeben. Das Resultat waren Fieber, Gliederschmerzen und eine Mama, die nicht mehr wirklich aus dem Bett aufstehen konnte. Das hätte wirklich schlimm sein können, wenn da nicht auch noch ein Papa gewesen wäre, der in den letzten beiden Wochen zusätzlich Pfleger, Wärmflaschenbefüller, Teekocher, Fiebermesser, Tablettenreicher, Kopfstreichler und tollster Mann der Welt war. Wenn Mama krank ist, muss sie loslassen und die Kontrolle abgeben. Das ist nicht immer leicht, hat dieses Mal aber erstaunlich gut geklappt.
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Wer hätte gedacht…? – eine Liebesgeschichte

Wer hätte gedacht…? – eine Liebesgeschichte

Auch dieses Jahr haben wir den Valentinstag komplett vergessen. Das passiert uns zum Glück beiden ganz gerne und so kommen auch unser Jahrestag, Geburtstage oder Weihnachten manchmal recht plötzlich. Und das ist auch gar nicht schlimm, weil mit dir an meiner Seite irgendwie immer Valentinstag ist. Nur ohne Blumen natürlich. (Aber da hast du ja grundsätzlich ein bisschen Nachholbedarf.) Und weil uns momentan auch noch einige Kilometer trennen, konnte ich heute gar nicht anders, als ein bisschen sentimental zu werden, unsere Geschichte aufzuschreiben und dir ein paar virtuelle Worte zu widmen.
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Ungefragte Ratschläge in mein Gesicht

Ungefragte Ratschläge in mein Gesicht

Seit ich Mutter bin, bin ich ein Allgemeingut. Seitdem richten nämlich so viele Menschen über mich und drücken mir ihre Meinung ungefragt ins Gesicht, dass ich irgendwann aufgehört habe sie zu zählen. Merken kann ich sie mir eh nicht, da ich viele davon überhaupt nicht kenne. Seitdem ich Mutter bin, bekomme ich ungefragte Ratschläge en Masse. Jeder einzelne davon fühlt sich an, wie ein Schlag in mein müdes Gesicht. Gerade zu Beginn meines Mama-Daseins haben sie mich verunsichert. Heute kann ich oft – aber längst nicht immer – darüber schmunzeln und den Kopf in dem Wissen schütteln, dass ich es besser weiß.
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Unser Weg zum Babynamen

Unser Weg zum Babynamen

Als wir erfuhren, dass wir einen Sohn bekommen, war unsere Freude riesig. Nur eines bereitete uns Kopfzerbrechen: der Name. Während ich 15 Babynamen für Mädchen parat hatte, die der Raketenpapa alle schon abgenickt hatte, gab es noch keinen einzigen Jungennamen, auf den wir uns beide einigen konnten. Also schmiedeten wir einen Plan, der uns bei der Namenswahl unterstützen sollte.

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