Rettende Inseln in meinem Mama-Alltag

Rettende Inseln in meinem Mama-Alltag

In meinem Mama-Alltag schwimme ich andauernd. Ich bin oft zu spät dran, stehe noch öfter unter Stress, vernachlässige den Haushalt und sehr oft auch mich selbst. Mittlerweile weiß ich, dass Schwimmen nicht schlimm ist. Was ich ebenfalls in den letzten zweieinhalb Jahren gelernt habe ist, dass es so lange nicht schlimm ist, so lange kleine Inseln in der Nähe sind, an denen ich hier und da vorbeischwimmen und mich festhalten kann. Seit knapp einem halben Jahr baue ich diese kleinen Inseln bewusst in meinen Alltag ein und hole mir damit die Kraftreserven zurück, die mich unser Familienleben und mein Dasein als berufstätige Mutter oft und sehr schnell kosten. Das war aus vielen Gründen ein sehr wichtiger Schritt für mich als Mama und als Frau.
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Liebe Eltern des kleinen Jungen im blauen Jeanskleid…

Liebe Eltern des kleinen Jungen im blauen Jeanskleid…

Liebe Eltern des kleinen Jungen im blauen Jeanskleid,

ich kenne euch nicht und kann euch nicht einmal ein Gesicht zuordnen. Euren Sohn habe ich allerdings schon einige Mal in der Kita der kleinen Rakete gesehen. Er ist ein bisschen älter als unser Sohn und besucht deshalb eine andere Gruppe. Ich sehe ihn mittlerweile recht selten und musste beim Kita-Sommerfest demzufolge zweimal hinschauen, als sich das Kind vor uns umdrehte.
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Skurrile Momente einer Mutter | Teil 2

Skurrile Momente einer Mutter | Teil 2

Die meisten Mütter kennen das Phänomen, das der schwangere Bauch ab der Größe einer Wassermelone andauernd angefasst wird. Da nähern sich Familienmitglieder, Freunde, Bekannte und manchmal sogar Kollegen und legen ihre Hände manchmal auch ohne vorher zu fragen auf die Hülle, die dein Kind schützt. Da werden ganz gerne Grenzen überschritten und ja, da wird auch gerne die Privatsphäre verletzt. Seit die kleine Rakete auf der Welt ist, versuche ich seine Grenzen zu schützen, so gut ich nur kann. In solchen skurrilen Momenten bin ich eine Löwenmutter und manchmal würde ich gerne genauso gut beißen können. So zum Beispiel auch neulich an einer Raststätte in der Nähe von Leipzig. Herzlich willkommen zu einer neuen Folge „Skurrile Momente einer Mutter“ und viel Spaß beim Kopfschütteln.
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Mensch Mama

Mensch Mama

Gerade eben ist die kleine Rakete friedlich auf mir eingeschlafen. Erst vor wenigen Minuten habe ich seinen gleichmäßigen Atemzügen gelauscht, seine Wärme gespürt und ihm einen Kuss auf den verschwitzten Kopf gegeben. Das gerade eben war die Ruhe nach dem großen Sturm. Es war die Erschöpfung nach der großen Wut und das Ergebnis von doppelter Überforderung. Und wieder einmal wurde mir der Spiegel vorgehalten und wieder einmal habe ich gemerkt, dass ich so weit von der mütterlichen Perfektion entfernt bin, wie die Sonne von der Erde.
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Skurrile Momente einer Mutter | Teil 1

Skurrile Momente einer Mutter | Teil 1

Seit ich Mutter bin erlebe ich so viele skurrile Momente, dass ich die meisten davon längst vergessen habe, weil sie sehr schnell und in kurzen Intervallen von anderen skurrilen Begebenheiten abgelöst werden. Ab heute werde ich sie schriftlich festhalten und aus diesem und den folgenden Texten eine Serie machen. Wenn es um kuriose Erlebnisse innerhalb meiner Eigenschaft als Mutter geht, habe ich nämlich einiges zu erzählen. Manche Geschichten würde ich mir selbst nicht glauben, wenn ich nicht dabei gewesen wäre. So wie die heute. (Und noch während ich das schreibe, bleibt mir nichts anderes, als vehement mit dem Kopf zu schütteln.)
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Meilensteine sind auch immer kleine Abschiede

Meilensteine sind auch immer kleine Abschiede

Es gab eine Zeit, in der es mir gar nicht schnell genug gehen konnte. Ich erinnere mich noch sehr gut daran, dass die kleine Rakete so um den sechsten Monat eine Phase hatte, in der er fast ausschließlich gemotzt hat. Ihm selbst ging es nämlich nicht schnell genug. Er wollte krabbeln, am besten gleich rennen, die Welt erkunden und selbstständig sein. Damals habe ich auf genau diese Meilensteine gewartet, weil sie – wie ich hoffte – das Ende der ständigen Motzerei bedeutet hätten. Heute versuche ich selbst Schritt zu halten. Die kleine Rakete überrennt mich in letzter Zeit sehr oft mit all den rasanten Entwicklungen, die er urplötzlich und manchmal sogar über Nacht macht. Da wird mein Mutterherz an manchen Tagen schon ganz schön melancholisch.
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