Ich bin mir sicher, dass jede Mutter diese Morgen kennt, in denen gar nichts klappen will und die Zeit schneller zu rennen scheint als üblich. Meistens funktionieren dann auch die Kinder nicht so, wie man das denn gerne hätte. Und fast immer sitzen einem dann noch zu allem Überfluss der nahende Arbeitsbeginn, ein wichtiger Termin oder generell der Wunsch nach Pünktlichkeit im Genick. Wir konnten in der letzten Zeit und auch schon früher einige dieser richtig doofen und stressigen Morgen in unserem Alltag begrüßen. Damit ich die kleine Rakete pünktlich in die Kinderkrippe und mich an meinen Arbeitsplatz befördern konnte, musste ich anfangs meistens auf die mich betreffenden Sanierungsarbeiten verzichten. (Und glaubt mir, nach so richtig fiesen Zahnungsnächten, macht das überhaupt keinen Spaß.) Doch dann hatte ich eine richtig gute Idee, die unsere richtig doofen Morgenstunden etwas stressfreier gestaltet.

Mein Make-up survival Kit

Wenn ich als Mama bisher eines gelernt habe, dann ist es, dass Flexibilität und Organisation essentiel sind. Also habe ich überlegt, wie ich den Stress zu Hause verringern und dennoch als vorzeigbarer Mensch zur Arbeit kommen kann. Aus diesen Überlegungen resultierte die Idee mein Make-up einfach mitzunehmen und die Zeit im Auto an den zahlreichen roten Ampeln zu nutzen, die unseren morgendlichen Weg zieren. Also habe ich mir mein Make-up survival Kit  zusammengestellt. Dieses hat seitdem einen festen Platz in meinem Auto und kommt immer dann zum Einsatz, wenn wir so einen richtig doofen Morgen erwischt haben. Damit kann ich mir in wenigen Minuten im Stau oder an roten Ampeln die Augenringe und den Mombielook (Mom + Zombie = Mombie) wegschminken.

Ich bin bestimmt kein Make-up-Profi und kenne mich sicherlich nicht so gut aus, wie Frauen, die damit ihr Geld verdienen. Aber ich habe mittlerweile ganz gut raus, was für mich funktioniert. Am besten ihr betrachtet die Inhalte meines Make-up survival Kits als exemplarisch. Manche von euch werden weniger Produkte verwenden, andere mehr und wieder andere würden ihr survival Kit sicherlich ganz anders füllen. Wichtig war mir, dass ich ein paar Dinge dabei habe, die mich nach harten Nächten etwas frischer und wacher aussehen lassen, als ich es eigentlich bin. Wenn ihr dafür lediglich einen Concealer braucht, ist das doch super!

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Seit die kleine Rakete ein Erdenbürger ist, gehe ich nie ohne Concealer aus dem Haus. Meine Augenringe haben nämlich selbst auch Augenringe.

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Schlafmangel und Stress wirken sich oft auf mein Hautbild aus. Da heißt es abdecken!

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Ein kleines bisschen Rouge hilft mir dabei frischer auszusehen.

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Den Concealer, mein Kompaktpuder und das Rouge trage ich immer schnell mit einem Schwamm auf.

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Wenn ich ausreichend Zeit habe, trage ich ganz schnell noch ein bisschen Lidschatten auf.

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Mascara  verwende ich eigentlich immer. Getuschte Wimpern öffnen meine müden Augen sichtlich.

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Wenn nötig, fixiere ich meine Augenbrauen noch schnell mit einem Brauengel.

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Lipgloss bringt noch ein bisschen Extra-Frische in mein Gesicht.

Mittlerweile bin ich so geübt, dass ich drei bis vier rote Ampeln benötige, um mir die vergangene Nacht und den stressigen Morgen aus dem Gesicht zu schminken. Der Weg zur Kinderkrippe und danach zur Arbeit reicht immer vollkommen aus. Außerdem bin ich viel entspannter, wenn die kleine Rakete und ich mal wieder einen schlechten Morgen erwischt haben. Ich weiß nämlich mittlerweile, dass ich trotzdem als Mensch und nicht als Zombie-Darstellerin aus The Walking Dead an meinen Arbeitsplatz kommen werde. Irgendetwas ist ja doch immer im Mama-Alltag. Da helfen wie so oft nur Flexibilität und Organisation.

Habt ihr auch so ein Make-up survival Kit für unterwegs? Was für Schätze befinden sich denn darin und worauf würdet ihr nie verzichten? Oder darf man euch die Freuden des Mutterseins gerne auch ansehen? Erzählt doch mal!

Eine blau-rote Rakete steigt nach rechts oben

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