Bevor wir Ende 2016 alle richtig schön an Grippe erkrankt sind, habe ich an einem Blogbeitrag gearbeitet, in dem ich das Jahr 2016 Revue passieren lassen wollte. Dieser Beitrag hat mich allerdings traurig gemacht (und wurde deshalb nicht fertiggestellt und wird es auch nicht). 2016 war nicht immer gut zu mir und ich habe mich oft nicht gut gefühlt. Nachdem wir nun die vergangenen zwei Wochen maßgeblich im Bett verbracht haben, hatte ich genügend Zeit mir zu überlegen, was ich ändern kann/muss/soll. Im Zentrum meiner Überlegungen stand immer die Frage: Wie kann ich dafür sorgen, dass ich 2017 glücklicher und ausgeglichener bin? Die Antworten auf diese Frage sind zu meinen Neujahrsvorsätzen geworden. Ich teile meine Vorsätze für 2017 mit euch und werde euch auf Instagram, Facebook oder hier mit auf meine Reise durch dieses Jahr nehmen. Ich bin sehr gespannt, wie ich Ende 2017 denken und fühlen werde und inwieweit meine Vorsätze von mir eingehalten wurden.

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Meine Vorsätze für 2017

Mehr Zeit für mich

Ich bin mir sicher, dass alle Mütter das Gefühl kennen der Hamster im Hamsterrad zu sein. Ich hatte das im vergangenen Jahr oft. Und wenn ich ganz tief in mich rein höre, dann weiß ich, dass nicht nur unsere Situation daran schuld ist. Klar, arbeitet der Raketenpapa viel auswärts und klar, macht mich das von Montag bis Freitag quasi zur Alleinerziehenden, inklusive Vollzeitjob. Aber wenn ich ehrlich bin, nehme ich mir auch dann keine Pausen, wenn ich es könnte. Irgendwas gibt es immerhin immer zu tun. Doch das soll und wird sich jetzt ändern. Wenn man sich selbst vergisst, verliert man nämlich auch irgendwie den Kontakt zu sich.

Für 2017 habe ich mir vorgenommen mir kleinere und größere Auszeiten vom (Familien-)Alltag zu nehmen. Und das muss mindestens einmal die Woche passieren. Gestartet bin ich vor fünf Tagen mit einem zweistündigen Bad und einem guten Buch. Gestern habe ich mir seit zwei Jahren zum allerersten Mal wieder die Zeit genommen mir die Nägel zu lackieren und nächste Woche habe ich einen Termin für eine Pediküre, Maniküre und Kosmetikbehandlung. Und soll ich euch was sagen? Das Bad, das Buch und die frisch lackierten Nägel waren bereits Balsam für meine Seele.

Damit ich nicht wieder zum Hamster mutiere und mich im Stress des Alltags nicht wieder selbst vergesse, habe ich mir bereits für das gesamte Jahr Termine für Pediküren, Maniküren und Kosmetikbehandlungen gemacht. Außerdem werde ich regelmäßig zum Friseur gehen und jede Woche eine andere Nagellackfarbe tragen. (Ich habe nämlich noch immer eine ziemlich beachtliche Sammlung.) das sind die Ecktermine. Wenn dann noch ein Kinobesuch mit dem Raketenpapa oder ein Glas Wein mit einer Freundin on top kommt, kann doch eigentlich nichts mehr schiefgehen.

Mehr Zeit für uns

Wir sind als Paar im vergangenen Jahr einfach zu kurz gekommen. Die Abende, an denen wir ausgegangen sind, kann ich (soweit ich mich richtig erinnere) an einer Hand abzählen. Das ist einfach zu wenig. Und am schlimmsten ist eigentlich, dass wir tatsächlich Möglichkeiten gehabt hätten. Die haben wir aber oft verstreichen lassen, weil wir zu kaputt waren. Dabei war es bisher immer so, dass wir ganz tolle Abende hatten, wenn wir uns einmal dazu aufgerafft hatten. Allein schon die Tatsache, dass kein Kinderwagen geschoben werden musste und wir ausgiebig Händchen halten konnten, wärmte mir das Herz.

Wir haben mindestens einmal im Monat Besuch von einer Raketenoma, die gerne auf die kleine Rakete aufpasst und das wirklich großartig macht. Diese Abende werden wir nun besser nutzen. Als ich kürzlich neben der kranken Rakete lag, habe ich eine Liste mit Dingen erstellt, die ich mit dem Raketenpapa unternehmen möchte. Auf dieser Liste stehen allein schon jetzt fünf Kinofilme, ein Thermenbesuch, Badminton spielen und ein Besuch des Weinrestaurants um die Ecke. Diese Liste werde ich dort hinhängen, wo wir sie im Blick haben und jeder von uns sie schnell ergänzen kann, wenn ihm noch etwas einfällt.

Öfter „Nein“ sagen

Ich bin eine Ja-Sagerin. Das war ich schon immer. Ich mag es nämlich, wenn ich anderen eine Freude bereiten kann. Nur artet das für mich ganz schön oft in Stress aus. Ich sage nämlich auch dann „Ja“, wenn ich es auf meine Kosten tue. Das hat jetzt ein Ende und ich werde üben „Nein“ zu sagen. Tatsächlich ist das ein großer Schritt und eine richtig intensive Änderung meiner Gewohnheiten. Und gerade weil ich jahrelang anders war, brauche ich dafür eine Strategie. Diese sieht so aus: Wenn mich jemand um einen Gefallen bittet, werde ich nun antworten, dass ich kurz darüber nachdenken oder meinen Kalender checken muss und mich noch einmal dazu melde. So umgehe ich meinen Reflex immer gleich „Ja“ zu sagen und gebe mir selbst Zeit zu überprüfen, ob ich überhaupt zeitliche Ressourcen oder die Kraft dazu habe. Ich bin gespannt, ob es funktioniert.

Mit Glücklich-Machern umgeben

Ich habe Anfang vergangenen Jahres begonnen das Buch Magic Cleaning* von Marie Kondo zu lesen. Eine wichtige Botschaft darin lautet, dass man nicht glücklich sein kann, wenn man sich mit Dingen umgibt, die einen nicht glücklich machen. Diese Aussage finde ich absolut logisch. Also werde ich 2017 einerseits unsere Wohnung ausmisten und mich (mit dem Okay vom Raketenpapa) von all den Dingen trennen, die kein positives Gefühl in mir auslösen, wenn ich sie in die Hand nehme. Ich möchte mich zukünftig nur mit Dingen umgeben, die glücklich machen. Das trifft auch auf Menschen zu. Zu oft verschwenden wir Energie in Beziehungen aller Arten, die uns einfach nicht guttun. Das kostet Zeit, Energie, Nerven und letztlich auch Glücksgefühle.

Außerdem habe ich festgestellt, dass wir doch oft auch auf sehr hohem Niveau jammern. Manchmal sehen wir das Glück gar nicht, das uns jedoch täglich zuteilwird. Ich möchte mein Glück bewusster erleben und wahrnehmen. Also habe ich jetzt einen kleinen Block und einen Stift neben meinem Bett liegen. In 2017 werde ich jeden Abend, bevor ich schlafen gehe, drei Dinge notieren, die mich an diesem Tag glücklich gemacht haben und für die ich dankbar bin. Danach schläft es sich bestimmt viel besser.

Gewicht verlieren

Wie zuvor beschrieben, möchte ich Ballast abwerfen. Dazu gehören auch die Pfunde, die ich noch immer mein Eigen nennen darf. Klar, habe ich einen After-Baby-Body. Nur eben keinen guten. Ich hatte schon vor meiner Schwangerschaft ein paar Pfunde zu viel. Ich esse nämlich, wenn ich unglücklich bin. Mein damaliger Job hat mich nicht glücklich gemacht und so habe ich mir ein warmes Gefühl mit warmem Essen geschaffen. Leider zähle ich auch nicht zu den Menschen, die nicht wirklich essen können, wenn sie krank sind. Seit die kleine Rakete in die Kinderkrippe geht, sind wir leider sehr oft krank. Das Ergebnis zwängt sich momentan morgens in seine Jeans.

Also werde ich am kommendem Montag den großen Schritt auf die Waage wagen und die angezeigte Zahl in einer Tabelle festhalten. Spätestens danach dürfte es mir nicht schwer fallen meine Ernährung umzustellen. Ich habe das große Glück, dass der Raketenpapa bei sowas immer mitzieht, obwohl er es gar nicht nötig hat. Diese Unterstützung erleichtert es mir natürlich total. Das ist genau meine Tasse Motivation.

Sport treiben

Nachdem ich früher Leistungssportlerin war und bis Mitte zwanzig immer regelmäßig Sport getrieben habe, ist es verwunderlich, wie wenig Platz Sport momentan in meinem Leben hat. Nachdem ich Gewicht verlieren und meinen Körper formen möchte, ist Sport absolut notwendig. Außerdem weiß ich, dass es mich immer glücklich gemacht hat mich vollkommen zu verausgaben. Das Problem dabei ist, dass ich für meinen Mannschaftssport keine Zeit mehr habe. Neben dem Job und dem Kleinkind ist es schwierig mehrmals die Woche zu fixen Zeiten zu trainieren und am Wochenende durch die Lande zu fahren, um sich mit anderen zu messen. Hinzu kommt, dass der Raketenpapa viel unterwegs ist und ich unter der Woche oft alleine mit der kleinen Rakete bin. Da lohnt sich eine Mitgliedschaft in einem Fitnessstudio nicht wirklich.

Also habe ich nach Alternativen gesucht. Einerseits werde ich regelmäßig Joggen gehen, sofern es das Wetter zulässt. Andererseits habe ich etwas gesucht, dass ich zu Hause machen kann, wenn die kleine Rakete schläft. Nachdem ich einige Blogs gelesen und YouTube-Videos angeschaut habe, habe ich mir die DVD 30-Day-Shred von Jillian Michaels bestellt. Das ist ein dreißigminütiges Workout, das tatsächlich in jeden der 30 dafür vorgesehenen Tage passen sollte. Neben diesem Workout werde ich mir noch eine Yoga-DVD bestellen. Hier habe ich mich aber noch nicht wirklich entschieden. Falls ihr Tipps oder Empfehlungen habt, bin ich sehr dankbar.

Das Smartphone öfter vergessen

Meine Handynutzung hat 2016 etwas überhandgenommen. Als ich mein Smartphone kürzlich zu Hause vergessen hatte, war ich zuerst unruhig und dann doch irgendwie befreit. Nicht erreichbar und kein Opfer von Push-Nachrichten zu sein, war tatsächlich richtig gut. Deshalb möchte ich 2017 regelmäßige Digital-Detox-Tage einführen, an denen das Handy und der PC einfach tabu sind. Sonntags ist bei uns beispielsweise Familientag. An diesem Tag unternehmen wir immer etwas zu dritt. Da hat das Handy eh gar nichts zu suchen. So verpasst man auch die kleinen Dinge nicht mehr. Auch im Schlafzimmer hat mein Handy nun nichts mehr zu suchen. Eigentlich schlafe ich immer bei meinem aktuellen Hörbuch ein und checke noch einmal meine Mails oder die ein oder andere App vor dem Schlafengehen. In letzter Zeit habe ich allerdings sehr schlecht geschlafen. Kürzlich ist mir dann noch ein Artikel über Schlafstörungen durch Handys in den Nachrichtenfeed gerutscht. Und da war es dann auch schon beschlossene Sache. Ich bin gespannt, ob diese Maßnahme mein Schlafverhalten ändert.

Das sind meine Vorsätze für 2017. Und ich finde die reichen auch. Manche davon bedeuten eine Gradwanderung für mich, andere erscheinen vermeintlich einfach. Ich bin sehr gespannt, wie sich mein Jahr 2017 gestalten lässt. Ich werde sie Ende dieses Jahres hier auf dem Blog auswerten und euch über Instagram und Facebook auf dem Laufenden halten.

Wie sehen denn eure Vorsätze aus? Erzählt doch mal!

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Eine blau-rote Rakete steigt nach rechts oben

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