Wenn Mama krank ist

Wenn Mama krank ist

Nachdem wir auch diesen Winter extrem oft krank waren, hat es mich nun komplett entschärft. Die kleine Rakete hat brüderlich geteilt und mir etwas von seinem grippalen Infekt abgegeben. Das Resultat waren Fieber, Gliederschmerzen und eine Mama, die nicht mehr wirklich aus dem Bett aufstehen konnte. Das hätte wirklich schlimm sein können, wenn da nicht auch noch ein Papa gewesen wäre, der in den letzten beiden Wochen zusätzlich Pfleger, Wärmflaschenbefüller, Teekocher, Fiebermesser, Tablettenreicher, Kopfstreichler und tollster Mann der Welt war. Wenn Mama krank ist, muss sie loslassen und die Kontrolle abgeben. Das ist nicht immer leicht, hat dieses Mal aber erstaunlich gut geklappt.
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Von Kitaviren, Schnoddernase und schwindenden Kräften

Von Kitaviren, Schnoddernase und schwindenden Kräften

Kurz nachdem wir Ende 2015 mit der Kita-Eingewöhnung gestartet sind, war die kleine Rakete zum ersten Mal so richtig schlimm erkältet. Und das blieb auch so, bis der Frühling sich von seiner besten Seite gezeigt hat. Viele Fieberstunden, wache Nächte, vollgeschnodderte Taschentücher und einen Krankenhausaufenthalt später, machte mir unser Kinderarzt Mut, indem er prophezeite, dass es im kommenden Jahr viel besser werden würde. Für das Immunsystem der kleinen Rakete sei das viele Kranksein übrigens nahezu perfekt, sagte er. Unser Kind würde so nämlich Abwehrkräfte entwickeln, wie kaum kein anderes und später nur sehr selten krank sein. Auf dieses Später warte ich seitdem. Später ist auf jeden Fall nicht heute.

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