Unser Möhren-Risotto – einfach lecker!

Unser Möhren-Risotto – einfach lecker!

Ich erinnere mich heute noch schmunzelnd an meine ausufernden Kochorgien. Damals stand ich stundenlang in der Küche und schnippelte, brutzelte, rührte und würzte was das Zeug hielt. Kochen bedeutete früher für mich Entspannung und Abschalten. Seit ich Mutter bin, hat sich das ein bisschen geändert. Jetzt zupfen nämlich kleine Patschehände an mir herum, während ich daran arbeite die angebrannte Soße zu retten. Und meistens sind wir spät dran oder der Hunger der kleinen Rakete kommt so plötzlich, dass es oftmals durchaus stressig ist den Kochlöffel zu schwingen. Mittlerweile kocht meine Bolognese-Soße längst keine acht Stunden mehr, denn jetzt koche ich schnelle Gerichte. Ein Gericht, das wir sehr oft kochen, ist unser Möhren-Risotto. Es ist ganz einfach, wir haben die Zutaten meistens alle im Haus und meine Güte, ist es lecker! (mehr …)

Ein Papageienkuchen zum Geburtstag

Ein Papageienkuchen zum Geburtstag

Ich erinnere mich noch daran, wie ich vor ca. einem halben Jahr meinen ersten Kuchen für ein Fest in der Kinderkrippe der kleinen Rakete gebacken habe. Ich hatte einen langen Arbeitstag hinter mir und habe ich mich abends in die Küche gestellt, um einen zuckerarmen Apfelkuchen zu backen. Meine Güte war ich stolz auf mein Werk. Der Kuchen sah super aus und roch so gut nach den 10 verbackenen Äpfeln! Doch die Realität holte mich am nächsten Tag ein.

Mein Kuchen war der einzige des gesamten Kuchenbuffets, der gesund aussah und keinen Schnickschnack hatte. Er hatte weder Zuckeraugen, noch eine Smartie-Dekoration und schon gar keinen Zuckerguss. Leider war er auch der einzige Kuchen, der keine Abnehmer fand. Alle Kinder, die kleine Rakete eingeschlossen, stürzten sich auf die kribbelbunten und mehr oder weniger liebevoll verzierten und zuckersüßen Köstlichkeiten. Daneben wirkte der Apfelkuchen wie der gesunde, aber traurige kleine Bruder der anderen Backwerke, den einfach niemand beachtete. Tatsächlich wurde er überhaupt erst angeschnitten als der Raketenpapa vorbeischaute und sich gleich zwei Stück auf den Teller lud. Seitdem verziere ich was das Zeug hält und backe die buntesten Abscheulichkeiten, wenn mal wieder ein Fest oder ein Elternnachmittag ansteht. Zu Ehren des zweiten Geburtstags der kleinen Rakete habe ich dieses Mal einen Papageienkuchen und damit ein Erinnerungsstück aus der eigenen Kindheit gebacken. Bunter geht es nun wirklich nicht.

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