Rettende Inseln in meinem Mama-Alltag

Rettende Inseln in meinem Mama-Alltag

In meinem Mama-Alltag schwimme ich andauernd. Ich bin oft zu spät dran, stehe noch öfter unter Stress, vernachlässige den Haushalt und sehr oft auch mich selbst. Mittlerweile weiß ich, dass Schwimmen nicht schlimm ist. Was ich ebenfalls in den letzten zweieinhalb Jahren gelernt habe ist, dass es so lange nicht schlimm ist, so lange kleine Inseln in der Nähe sind, an denen ich hier und da vorbeischwimmen und mich festhalten kann. Seit knapp einem halben Jahr baue ich diese kleinen Inseln bewusst in meinen Alltag ein und hole mir damit die Kraftreserven zurück, die mich unser Familienleben und mein Dasein als berufstätige Mutter oft und sehr schnell kosten. Das war aus vielen Gründen ein sehr wichtiger Schritt für mich als Mama und als Frau.
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Wenn Mama unsicher ist

Wenn Mama unsicher ist

Schon innerhalb meiner Schwangerschaft habe ich schnell den Eindruck bekommen, dass die Grenzen zwischen richtig und falsch sehr dünn und durchlässig sind, wenn es um Kinder geht. Was die Einen für richtig halten, wird von den Anderen leicht und kämpferisch zerrissen. Da heißt es bspw. natürliche Geburt vs. Kaiserschnitt, Stillen vs. Fläschchen, Impfen vs. nicht und in gar keinem Fall impfen, Latexschnuller vs. Silikonschnuller und so weiter und so fort. Je nachdem welches dieser oder der zahlreichen anderen Themen angekratzt wird, beginnt der Diskurs. Da prallen Meinungen und Überzeugen aufeinander, werden Studien und Artikel zitiert und es wird mit gefährlichem Halbwissen geglänzt. Mich macht das seit jeher verrückt und ja, es macht mich auch unsicher. Zu vielen dieser Themen habe ich eine klare Meinung und trotzdem immer einen gewissen Respekt davor der kleinen Rakete etwas wohlgemeint zuzumuten und ihm damit irgendwelche Langzeitschäden zu bescheren.

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Working Mom | Ein schlimmer Job und eine Reißleine

Working Mom | Ein schlimmer Job und eine Reißleine

Schon vor meiner Schwangerschaft wusste ich, dass ich nach einem Jahr wieder arbeiten und eine working Mom werden würde. Ich liebe meinen Job und arbeite wirklich gerne darin. Gestern habe ich allerdings etwas getan, das einige von euch vielleicht als verrückt, unverantwortlich oder impulsiv betrachten werden. Andere werden vielleicht verstehen können, warum ich diese Entscheidung getroffen habe. Gestern habe ich mich für immer getrennt.

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