Ich erinnere mich heute noch schmunzelnd an meine ausufernden Kochorgien. Damals stand ich stundenlang in der Küche und schnippelte, brutzelte, rührte und würzte was das Zeug hielt. Kochen bedeutete früher für mich Entspannung und Abschalten. Seit ich Mutter bin, hat sich das ein bisschen geändert. Jetzt zupfen nämlich kleine Patschehände an mir herum, während ich daran arbeite die angebrannte Soße zu retten. Und meistens sind wir spät dran oder der Hunger der kleinen Rakete kommt so plötzlich, dass es oftmals durchaus stressig ist den Kochlöffel zu schwingen. Mittlerweile kocht meine Bolognese-Soße längst keine acht Stunden mehr, denn jetzt koche ich schnelle Gerichte. Ein Gericht, das wir sehr oft kochen, ist unser Möhren-Risotto. Es ist ganz einfach, wir haben die Zutaten meistens alle im Haus und meine Güte, ist es lecker!

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Einkaufsliste für unser Möhren-Risotto

 

  • 1,5 l – 2 l Gemüsebrühe
  • 1 Zwiebel
  • Olivenöl
  • 250 g Risotto-Reis
  • 1 kg Möhren
  • 2 Handvoll Parmesan
  • 2 Handvoll Cherry-Tomaten
  • 3 Zucchini
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung

Im Folgenden zeige ich euch Schritt für Schritt, wie ich unser Möhren-Risotto zubereite. Falls ihr Fragen dazu habt, könnt ihr mir gerne schreiben oder einfach die Kommentarfunktion nutzen.

Vorbereitung

Zuerst schält ihr die Zwiebel und hackt sie am besten mit der Küchenmaschine eurer Wahl klein. Weil die kleine Rakete große Zwiebelstücke nicht besonders mag, sie aber ein toller Geschmacksträger sind, atomisiere ich sie nahezu. Nachdem Kochen mittlerweile immer schnell gehen muss, schneide ich das Wenigste mit der Hand. Ganz im Gegenteil überlasse ich der Küchenmaschine liebend gern all das, das sie zufriedenstellend zerkleinert.

Danach wascht ihr die Möhren, die Zucchini und die Tomaten. Als nächstes schält ihr die Möhren und lasst diese bestenfalls auch von einer Küchenmaschine in Scheiben schneiden. Das könnt ihr alternativ natürlich auch mit der Hand tun. Falls ihr ein paar besonders fette Möhren erwischt habt, könnt ihr diese gerne zuerst längs teilen, bevor ihr sie schneidet oder von der Maschine schneiden lasst. So werden die Scheiben nicht so groß.

Jetzt schneidet ihr die Zucchini in Scheiben, mit einer Dicke von maximal einem Zentimeter und teilt diese Scheiben wiederum in sechs Teile. Die Cherry-Tomaten viertelt ihr am besten. Zuletzt reibt ihr den Parmesan noch schnell oder übertragt auch diese Aufgabe vertrauensvoll der Maschine.

Los geht’s!

Zuerst kocht ihr die Brühe auf. Dann dünstet ihr die kleingehackte Zwiebel in ein bisschen Olivenöl und gebt den Risotto-Reis dazu. Diesen bratet ihr kurz mit. Als nächstes gebt ihr die Möhren und die Hälfte der Brühe hinzu und rührt gelegentlich um.

Sobald die Brühe vollständig vom Risotto aufgenommen wurde, gebt ihr die restliche Brühe hinzu. Das passiert meistens nach wenigen Minuten. Nach zehn Minuten wandern nun auch die Zucchini und die Tomaten in den Topf. Jetzt köchelt das Risotto noch ca. 10 Minuten auf kleiner Flamme weiter. Wenn ihr feststellt, dass der Risotto-Reis die Brühe erneut  aufgenommen hat, könnt ihr einfach ein bisschen Wasser oder noch ein bisschen Brühe hinzugeben. Das Möhren-Risotto sollte letztendlich noch schön suppig sein.

Vergesst nicht gelegentlich umzurühren und das Risotto nicht zu heiß köcheln zu lassen. Sonst besteht die Gefahr, das es anbrennt.

Nach 20 – 30 Minuten ist das Möhren-Risotto fertig. Ich koste nach 20 Minuten immer mal, wie viel Biss die Möhren und die Zucchini noch haben. Zu fest sollten sie nicht sein, aber zerkochen dürfen sie natürlich auch nicht. Hier hat jedoch jeder, wie so oft im Leben, seinen eigenen Geschmack. Sobald das Gemüse genau so ist, wie ihr es wollt, ist das Möhren-Risotto fast fertig.

Zum Schluss gebt ihr einfach noch schnell den geriebenen Parmesan in den Topf, rührt kräftig um und schmeckt das Risotto kurz mit Pfeffer und Salz ab. Vergesst bitte nicht jetzt noch anerkennend zu gucken und euch mehrfach auf die eigene Schulter zu klopfen. Das habt ihr nämlich toll gemacht!

Jetzt heißt es nur noch: Schmecken lassen!

Gut zu wissen

Das Möhren-Risotto reicht in der Menge für 6 – 8 Personen. So können wir auch am nächsten oder übernächsten Tag noch einmal davon essen, was wiederum bedeutet, dass ich einmal weniger kochen muss. Es schmeckt aufgewärmt übrigens immer noch richtig gut. Solltet ihr weniger davon benötigen, könnt ihr alle Angaben einfach auch durch zwei teilen.

Übrigens eignet sich Risotto generell richtig gut zur Resteverwertung. So schmeckt es auch mit Erbsen, Lauch oder anderem Gemüse, das noch im untersten Fach des Kühlschranks auf seinen Einsatz wartet.

Solltet ihr feststellen, dass das Risotto doch etwas angebrannt sein sollte, weil ihr beispielsweise auf einen blauen Fleck pusten oder schnell einen Lego-Turm bauen musstet, ist das kein Problem. Kippt das Risotto in diesem Fall einfach in einen anderen Topf, ohne das Angebrannte vom Topfboden zu kratzen.

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Eine blau-rote Rakete steigt nach rechts oben

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