Werbung | „Beim zweiten Kind ist alles anders.“ Diesen Satz habe ich mittlerweile sehr häufig gehört. Und obwohl die Mini-Rakete es sich noch nicht allzu lange in unseren Armen bequem macht, nicke ich schon jetzt eifrig, wenn ich ihn höre oder lese. Denn schon bei der zweiten Schwangerschaft war vieles so anders, dass mir das mütterliche schlechte Gewissen immer häufiger im Nacken saß. Oft machte es mich sehr traurig, dass unser zweiter Sohn bereits in der Schwangerschaft viel zu kurz kam. Dann malte ich mir in den tristesten Farben aus, wie es sich wohl für ihn anfühlen wird Kind Nummer zwei zu sein. Da kam es gerade recht, dass Babauba auf mich zugekommen ist und Farbe in meine grauen Gedanken gebracht hat.

In der zweiten Schwangerschaft ist alles anders

Wenn ich früher gelesen oder gehört habe, dass es Schwangere gibt, die nicht sagen können, in welcher Schwangerschaftswoche sie sind, konnte ich mir das nicht so recht erklären. Als ich mit der kleinen Rakete schwanger war, konnte man mich aus dem Tiefschlaf holen und mir diese Frage stellen. Ich hätte nicht nur die Schwangerschaftswoche gewusst, sondern direkt hinzugefügt wie viele Tage es noch bis zum errechneten Termin sind. In dieser Schwangerschaft war das ganz anders.

Ich wurde auch dieses Mal oft gefragt, wie weit ich eigentlich sei und tatsächlich passierte es mir sehr häufig – zu häufig –, dass ich diese Frage nicht beantworten konnte. Einmal wusste ich sogar nicht, in welchem Trimester ich überhaupt war. Und gerade zu Beginn der Schwangerschaft passierte es oft, dass ich vergaß überhaupt schwanger zu sein. Der Alltag mit einem agilen Kleinkind, einem stressigen Job, dem Haushalt und all den großen Kleinigkeiten ließen es einfach nicht zu, dass ich mich wirklich auf diese zweite Schwangerschaft konzentrierte.

Während ich in der ersten Schwangerschaft mehrmals täglich meinen Bauch einölte und währenddessen ausgiebig mit der kleinen Rakete sprach, steht die kleine Flasche mit dem Öl noch heute und dreizehn Wochen nach der Geburt halbvoll und vorwurfsvoll im Badezimmer. Denn dieses Mal sorgte ich in allererster Instanz dafür, dass die kleine Rakete ausreichend mit Sonnencreme versorgt ist und begleitete den ein oder anderen Wutanfall, weil Zähneputzen und Zahnteufel seiner Meinung nach vollkommen überschätzt werden. Dieses Mal klebte ich Pflaster auf Schürfwunden, löschte imaginäre Brände im Wohnzimmer, spielte Obstgarten und puzzelte um mein Leben, umarmte, küsste, bezwang den Mount Washmore oder machte Frühstück, Mittag oder Abendbrot. Und dieses Mal legte ich mir abends auch keine Spieluhr für das Baby mehr auf den Bauch, weil ich meinem ersten Sohn stattdessen Bücher vorlas und die kleine Rakete beim Einschlafen begleitete. Und nebenbei ging ich natürlich noch arbeiten.

Wegen all dieser Dinge blieb so wenig Raum für unser zweites Kind, dass ich mir manchmal Sorgen darüber machte, wie ich es schaffen soll beiden Jungen später gerecht zu werden.

Das fehlende Nest

In meiner ersten Schwangerschaft habe ich bereits im sechsten Monat einen exzessiven Nestbautrieb entwickelt. Damals habe ich Babymärkte unsicher gemacht, online bestellt, was das Zeug hielt, und den Raketenpapa gezwungen das Kinderzimmer fertig aufzubauen, obwohl feststand, dass wir nicht mehr lange dort wohnen würden. Alles musste fertig sein. Daran hing mein Seelenheil sowie die ein oder anderen Hormone.

In dieser Schwangerschaft war auch das anders. Wir waren so mit unserem (Familien-)Alltag beschäftigt, dass bis in den neunten Monat hinein keine Zeit blieb uns um das Nest der Mini-Rakete zu kümmern. Zudem stand sowieso schon sehr schnell fest, dass er zunächst gar kein richtiges eigenes Nest bekommen würde. Wir leben in einer Vier-Zimmer-Wohnung, die momentan keine zwei Kinderzimmer zulässt, weil wir zwingend ein Arbeitszimmer brauchen. Dieses haben wir geteilt und dort die Wickelkommode und einen Kleiderschrank untergebracht. Schlafen wird die Mini-Rakete mit im Familienbett und Platz für das alte Baby-Spielzeug der kleinen Rakete haben wir im Wohnzimmer geschaffen.

Dass unser zweiter Sohn kein eigenes Reich hat, hat mich lange beschäftigt. Ich hätte auch ihm gerne liebevoll einen Raum eingerichtet, der nur ihm gehört. Natürlich ist mir klar, dass er das anfangs alles nicht benötigt, aber das hat die kleine Rakete auch nicht und dennoch hatte er seine eigenen vier Wände. Und seit er zwei Jahre alt war nutzt er diese ausgiebig. Das ist sein Zimmer, sein Rückzugsort und der Platz für all seine allerliebsten Dinge und Spielzeuge. Momentan hoffe ich darauf, dass sich die beiden Raketen so gut verstehen werden, dass sie sich später zunächst ein Zimmer teilen wollen. Noch hat die kleine Rakete das abgelehnt. Allerdings kennt er seinen Bruder auch noch nicht so lange. Und wenn dem nicht so sein wird, steht uns irgendwann der nächste Umzug ins Haus. Denn eines ist sicher: Jedes Kind braucht irgendwann einen Rückzugsort, an dem geträumt und gespielt wird und bei dem ganz klar ist, dass es der eigene, sichere Platz ist.

Vererbte Spielsachen und Kleidungsstücke

Neben einem fehlenden Kinderzimmer halten sich auch andere Neuanschaffungen für unseren zweiten Sohn in Grenzen. Er erbt das Baby- und Kleinkind-Spielzeug sowie die Baby- und Kinderbücher der kleinen Rakete. Beides ist so ausreichend vorhanden, dass es Quatsch wäre noch etwas hinzuzukaufen. Also beschränkten sich meine Käufe für die Mini-Rakete auf ein eigenes Schnuffeltuch und eine Spieluhr.

Genauso verhält es sich mit Kleidungsstücken. Wir haben die Sachen, aus denen die kleine Rakete jeweils viel zu schnell herausgewachsen ist, immer in verschließbaren Kisten aufbewahrt. Nachdem wir erfahren haben, dass wir einen zweiten Jungen erwarten, war vollkommen klar, dass er die Kleidungsstücke seines großen Bruders erben und auftragen würde.

Das erfreut natürlich den malträtierten Geldbeutel. Das Mutterherz leidet währenddessen aber schon ein bisschen. Ich erinnere mich nämlich noch gut daran, wie stolz ich damals war, als ich die ersten Klamotten für die kleine Rakete gekauft hatte. Ich habe das richtiggehend zelebriert und bin bspw. nach ganz fiesen und schlaflosen Nächten losgezogen und habe mich und ihn mit süßen Babysachen belohnt. Dieses Mal wäre es jedoch absolut unsinnig gewesen. Immerhin ist eigentlich vorhanden, was gebraucht wird. Und die Umwelt dankt es uns außerdem auch.

Frieden für das Mutterherz

Auch hier fand der mütterliche Vorbereitungs- und Nestbautrieb also keine Befriedigung. Und auch beim Gedanken daran, dass die Mini-Rakete zunächst und sehr wahrscheinlich lange keine eigenen Kleidungsstücke haben würde, regte sich das schlechte Gewissen. Immerhin recycelt er jeweils die Dinge, die sein großer Bruder vor ihm zum ersten Mal getragen oder bespielt hat.  Und genau deshalb habe ich mich gefreut wie eine Mama nach der ersten durchschlafenen Nacht des Zöglings, als Babauba auf mich zukam und ich mir ein paar Sachen zum Testen aussuchen durfte. Damit hat die Mini-Rakete nun endlich die ersten eigenen Kleidungsstücke und mein Mutterherz ein bisschen mehr Frieden.

Ich habe mir drei ganz wundervolle Bodys für die Minirakete ausgesucht, die nicht bunter sein könnten. Und meine Güte war es schwer sich überhaupt auf der prall gefüllten Homepage für eines der unzähligen Designs zu entscheiden. Gewonnen haben dann Bodys mit Tier-Motiven, lustigen Clowns und Zügen. Und weil das schlechte Gewissen auch ganz gut in die andere Richtung funktioniert, habe ich der kleinen Rakete eine Haremshose mit Roboter-Motiven bestellt.

Beim zweiten Kind ist alles anders. Aber vielleicht wird mit zwei Kindern ja doch sogar vieles einfach noch viel besser.

Bestimmt sogar.

Bunt, bunter, Babauba

Den meisten Eltern dürfte Babauba mittlerweile ein Begriff sein. Denn eines ist sicher: Diese Kleidungsstücke bzw. ihr farbenfroher Stil und die einzigartigen Muster haben einen hohen Wiedererkennungswert. Einst von Izabella Csik gegründet, steht Babauba für Baby- und Kleinkindmode, die abseits von den üblichen und immergleichen Farbkombinationen und unter fairen Bedingungen in der EU produziert wird.

Mittlerweile verschickt Babauba bis zu 28.000 Pakete im Monat und macht den Alltag damit noch bunter, als er mit Kindern so schon ist. 18 Schneidereien kümmern sich dabei um neue, hochwertige Stoffe, Muster und Schnittmuster und tragen dafür Sorge, dass jede einzelne Woche des Jahres eine neue Kollektion erscheint. Die kribbelbunten Kleidungsstücke für Babys und Kleinkinder werden jeweils nur in einer limitierten Auflage produziert und sind so schnell vergriffen, dass Babauba aufgrund der hohen Nachfrage eine Einladungsliste eingeführt hat. Wer dort registriert ist, erhält in den ersten 30 Minuten vor der Erscheinung der neuen Wochen-Kollektion einen Zugangslink zur neuen Kollektion und kann damit eines der limitierten und neuen Stücke vor allen anderen ergattern. Dabei lohnt es sich schnell zu sein. Denn viele der zahlreichen Outfits sind schon nach kürzester Zeit vergriffen und in dieser Art nicht mehr erhältlich.

Mit jeder Bestellung sammelt man übrigens Taler, die später in Prämien und damit Kleidungsstücke mit einem Wert von maximal 25 Euro eingetauscht werden können.  Da ist also jede Bestellung eine Art kleiner Gewinn. Und apropos Gewinn: In meiner Bestellung habe ich sogar ein kostenloses Malset für die kleine Rakete und einen Coupon für ein Gewinnspiel gefunden. Und wer weiß, vielleicht habe ich ja Glück!

Gewinnspiel

Die Kindersachen von Babauba sind ganz besondere Stücke. Umso mehr freut es mich zwei Gutscheine im Wert von 50 Euro unter euch verlosen zu können. Um in den Lostopf zu hüpfen, müsst ihr gar nicht viel tun. Verratet mir einfach in einem Kommentar unter diesem Beitrag, was eure Lieblingsfarbe ist.

Die Verlosung startet mit der Veröffentlichung dieses Beitrags und endet am 14. November 2018 um 23:59 Uhr. Der/Die Gewinner/in wird am 15. November 2018 ausgelost. Jede/r Teilnehmer/in, der/die den Beitrag kommentiert, erklärt sich mit den Teilnahmebedingungen einverstanden. Das Los entscheidet. Die/Der Gewinner/in wird von mir persönlich informiert und per E-Mail angeschrieben. Bitte achtet deshalb darauf, dass ihr die richtige E-Mail-Adresse angebt.

Ich drücke euch die Daumen!

Andrea

Teilnahmebedingungen

  • Teilnahmeberechtigt sind Personen über 18 Jahren, mit Wohnsitz in Deutschland.
  • Das Gewinnspiel beginnt mit dem Veröffentlichungsdatum des Posts und endet wie im Post angegeben.
  • Gewinnen kann, wer alle genannten Bedingungen erfüllt.
  • Der Gewinn ist aus dem Post klar ersichtlich.
  • Die Verlosung des Gewinns erfolgt im angegebenen Zeitraum des relevanten Posts.
  • Die Gewinnermittlung erfolgt durch das Los. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  • Die/Der Gewinner/in wird über eine persönliche Nachricht per E-Mail informiert.
  • Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich.
  • Veranstalter ist der Mama-Blog mamaundrakete.de
  • Die Daten der Teilnehmer werden nicht weitergegeben und vertraulich behandelt. Die Übermittlung personenbezogener Daten wird erst erforderlich, wenn der Gewinn ausgehändigt wird. Diese Informationen werden absolut vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Die Daten werden nur so lange gespeichert, wie es für die Abwicklung des Gewinnspiels nötig ist. Nach Beendigung des Gewinnspiels werden alle Daten unverzüglich wieder gelöscht.
  • Dem Teilnehmer stehen keine Auskunftsrechte zu.
  • Die Teilnehmer verpflichten sich, keine rechtswidrigen Inhalte zu teilen.
  • Der Teilnehmer versichert, dass er an den von ihm geteilten Inhalt alle Rechte hält (Bildrechte).
  • Der Veranstalter behält sich vor, das Gewinnspiel anzupassen, zu ändern oder abzubrechen, falls die Notwendigkeit besteht.
Eine blau-rote Rakete steigt nach rechts oben

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