Beim zweiten Kind ist alles anders

Beim zweiten Kind ist alles anders

Werbung | „Beim zweiten Kind ist alles anders.“ Diesen Satz habe ich mittlerweile sehr häufig gehört. Und obwohl die Mini-Rakete es sich noch nicht allzu lange in unseren Armen bequem macht, nicke ich schon jetzt eifrig, wenn ich ihn höre oder lese. Denn schon bei der zweiten Schwangerschaft war vieles so anders, dass mir das mütterliche schlechte Gewissen immer häufiger im Nacken saß. Oft machte es mich sehr traurig, dass unser zweiter Sohn bereits in der Schwangerschaft viel zu kurz kam. Dann malte ich mir in den tristesten Farben aus, wie es sich wohl für ihn anfühlen wird Kind Nummer zwei zu sein. Da kam es gerade recht, dass Babauba auf mich zugekommen ist und Farbe in meine grauen Gedanken gebracht hat. (mehr …)

Wir sind jetzt vier

Wir sind jetzt vier

Es ist momentan sehr ruhig auf dem Blog. Doch das hat den besten Grund überhaupt: Wir sind jetzt endlich und schon seit Anfang August zu viert. Und das macht unseren Familienalltag noch einmal schöner und chaotischer, als er eh schon war. Die Zeit rennt und ich zucke schockiert zusammen, wenn ich überlege, dass die Mini-Rakete schon fast drei Monate bei uns ist. Es ist nämlich so, als wäre es nie anders gewesen und auf der anderen Seite alles so neu, dass ich mich und uns erst sortieren muss. (mehr …)

Unser Baby in Beckenendlage – Dreh dich, Baby!

Unser Baby in Beckenendlage – Dreh dich, Baby!

Seit Monaten fragt die kleine Rakete nun schon fast täglich, wann sein Bruder endlich „rausgeflutscht“ kommt. Seit der 28. Schwangerschaftswoche beschäftige ich mich eher und notgedrungen mit der Frage wie er zur Welt kommen wird. Unser zweiter Sohn hat sich nämlich gegen den Kopfstand entschieden und liegt seitdem und mit nur einer kurzen Unterbrechung in Beckenendlage. Deshalb beschäftige ich mich nun schon länger und ausgiebig mit dem Thema Beckenendlage sowie mit den damit verbundenen geburtlichen Risiken, wälze Geburtsberichte, wäge ab und habe nun endlich entschieden, welchen Weg wir gemeinsam bestreiten werden. (mehr …)

Blogparade und Gewinnspiel: Power Women | Starke Frauen – meine persönliche Heldin

Blogparade und Gewinnspiel: Power Women | Starke Frauen – meine persönliche Heldin

Werbung | Es knistert seit längerem innerhalb der Gesellschaft und das Thema Gleichberechtigung und Gleichstellung der Frau ist glücklicherweise wieder in das Zentrum des Interesses gerückt. Die Phrase „Girl Power“, die in den neunziger Jahren von den Spice Girls in die Medien der Welt geschrien wurde, ist (und bleibt hoffentlich) lebendig. Ob Solidaritätskampagnen und prominente sowie emanzipierte Vorbilder wie Emma Watson, Malala Yousafzai und Michelle Obama, oder Frauen in unserem direkten Umfeld: Es gibt sie, die starken Frauen, die unsere Gesellschaft so dringend braucht und die sie und uns prägen.

Als ich gelesen habe, dass der Verlag Ars Edition Blogger und Bloggerinnen anlässlich der Neuerscheinung „Power Women – Geniale Ideen mutiger Frauen“ dazu aufruft ihre persönlichen Heldinnen zu beschreiben, wusste ich genau, wem diese Zeilen gelten werden. Ich habe das Glück meine ganz persönliche Superheldin in meiner direkten Nähe zu haben: meine Mama.
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Falsches Mitleid und die Enttäuschung der Anderen

Falsches Mitleid und die Enttäuschung der Anderen

Ich weiß gar nicht, ob ich das Geschlecht unseres zweiten Kindes hier schon kundgetan habe, als ich euch von meiner zweiten Schwangerschaft berichtet habe. So langsam beiße ich mir tatsächlich auf die Zunge, wenn ich gefragt werde, was wir denn dieses Mal bekommen. Mein Umfeld reagiert nämlich durchaus gemischt und wenig sensibel, wenn ich berichte, dass wir einen zweiten Jungen erwarten. Mich trifft das mittlerweile sehr, weil ich nicht erwartet habe, mein zweites Kind schon vor anderen schützen oder verteidigen zu müssen, wenn es sich noch unter meinem Herzen befindet.
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Kinder küssen verboten?

Kinder küssen verboten?

Erst kürzlich habe ich auf Instagram das Bild einer Mama gesehen, die ihrem Kind einen dicken Kuss auf den Mund gegeben hat. Und als ich so durch die Kommentare unter dem Bild scrollte, zuckte ich gleich mehrfach zusammen. Da waren neben wohlwollenden Kommentaren und den üblichen Herzchen viele Worte wie „ekelhaft“, „unnatürlich“, „zum Kotzen“ und „falsch“ zu lesen. (Und das waren noch die netteren Varianten.)

Das manche Mütter durch ihre verschiedenen Social-Media-Accounts trollen, um es anderen Mamas mal ordentlich zu zeigen, ist nichts Neues. Dass das eigene Kind zu küssen allerdings ekelhaft und unnatürlich sein sollte, war mir gänzlich neu. Und so begann ich mir meine Gedanken darüber zu machen.
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