Ihr Lieben,

es war in den letzten Monaten sehr still hier. Und dafür gab es natürlich einen guten – nein, den besten Grund überhaupt. Nur habe ich dieses unverhoffte und so plötzliche, große Glück erst einmal selbst begreifen müssen, bevor ich es mit anderen teilen konnte und wollte. Jetzt – nach knapp 23 Wochen – fühlt es sich richtig an es in die Welt hinauszuschreien: WIR ERWARTEN UNSER ZWEITES KIND! Die kleine Rakete wird großer Bruder und ich darf zum zweiten Mal diese ganz besondere Reise antreten und die vielen kleinen und großen ersten Male und Meilensteine erneut erleben.

Plötzlich verliebt

So richtig konnte ich es nicht glauben, als ich den positiven Test in den Händen hielt. Also machte ich direkt einen zweiten. Was ich vermutet hatte, wurde Wahrheit. Ich war schwanger und natürlich war der Zeitpunkt nicht perfekt. Es stimmt nämlich was man überall gesagt und zu lesen bekommt: In Bezug auf eine Schwangerschaft gibt es keinen perfekten Zeitpunkt. Irgendwas ist immer. Bei mir bestand dieses Immer aus einem riesigen beruflichen Projekt, das in den nächsten Monaten all meine Kräfte und Konzentration brauchen würde, und der Tatsache, dass ich einen befristeten Arbeitsvertrag hatte und erst ein bisschen länger als sechs Monate in diesem von mir geliebten Job arbeitete.

Es hat ein paar Wochen gedauert, bis ich wirklich realisiert hatte, dass da ein zweites Herz in meinem Körper schlägt. Und doch wusste ich immer, dass in meinem eigenen Herzen noch ausreichend Platz war. Mindestens genauso sehr wusste und weiß ich, dass die kleine Rakete ein ganz wundervoller großer Bruder wäre und sein wird und wir auch dieses Kind schaukeln werden. Es war und ist Liebe und aus dieser ist eine so große Vorfreude geworden, dass mein Bauch kribbelt, wenn ich an all das denke, was da in gar nicht allzu großer Ferne vor uns liegt.

Kleine und große Versprechen und das ganz große Glück

Seit vier Wochen fühle ich die Bewegungen unseres zweiten Kindes und gestern Nacht habe ich sie zum ersten Mal auch außerhalb meines Körpers gespürt, als ich meine Hand auf meinen Bauch legte. Da lag ich also, tastete und schüttelte ungläubig den Kopf über dieses Wunder, das mein Körper da gerade ganz selbstverständlich vollbringt, während unser Sohn seine tiefen und gleichmäßigen Atemzüge neben mir machte.

In dieser Nacht gab ich der Mini-Rakete all die kleinen und großen Versprechen, die ich seinem Bruder vor knapp vier Jahren schon gegeben hatte. Ich malte uns unser Leben aus und nahm dafür nur die kunterbuntesten Farben zur Hand. Wir sind bald zu viert und mittlerweile fühlt es sich an, als hätte es nie anders sein dürfen. Glück kommt manchmal unerwartet und hat manchmal durchaus sein eigenes Timing – am Ende bleibt es aber immer Glück. Und dieses hier ist das größte Glück überhaupt.

Eine blau-rote Rakete steigt nach rechts oben

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