Vor einiger Zeit habe ich gelesen, dass Adele sich bei einem Konzert negativ zur Stillkampagne von Jamie Oliver geäußert und ihn mit einem inbrünstigen “Go fuck yourself!” bedacht hat. Letzterer wurde zum fünften Mal Vater und erklärte in einem Radiointerview, dass alle Mütter stillen sollten. Adele – selbst Mutter eines Sohnes – hatte anscheinend mit Stillproblemen zu kämpfen. So war es auch bei mir. Mein Weg zum letztlichen Stillerfolg war lang und führte über zahlreiche spitze Steine und Bäche aus Tränen. Merken

Stillen, weil es das Beste für das Kind ist

Als Schwangere wird man überall mit dem Thema Stillen konfrontiert. Mal spricht die Gynäkologin einen darauf an, mal sucht die Hebamme das Gespräch, um abzuklopfen, wie man denn eigentlich zum Stillen steht. “Es ist das Beste für das Kind”, wurde mir oft gesagt, von Zeitschriften suggeriert und damit irgendwann in den Kopf gepflanzt. “Mensch, sieht das auf den ganzen Bildern einfach aus”, dachte ich. “Immerhin ist es ja das Natürlichste der Welt!”, wusste ich. “Und das Allerallerallerbeste noch dazu!” Und schon sah ich mich vor meinem inneren Auge mit einem zuckersüßen Neugeborenen im Schaukelstuhl meiner Wahl sitzen. Über diesem Bild lag einer dieser Instagram-Filter, die alles leuchtend und fehlerfrei erscheinen lassen. Ich romantisierte also was Zeug hielt. Von Augenringen war da ebenso keine Spur, wie von lästigen Stillhütchen, heftigen Schmerzen oder ganzen Sturzbächen aus Tränen.

Nie wieder ein stillfreundliches Krankenhaus

Kurz nachdem ich die kleine Rakete zur Welt gebracht hatte, warf die diensthabende Hebamme einen schnellen Blick auf meine Brustwarzen und sagte leichthin: “Ach, mit denen wird das aber nichts.” Schon währenddessen gab sie mir ein Brusthütchen in der, wie sich später herausstellte, falschen Größe. Die Zeit mir zu zeigen, wie ich meinen Sohn genau anlegen sollte, hatte sie nicht. Leider behielt sie auch die genaue Anleitung zu diesem Silikonstück aus der Hölle für sich. So stülpte ich es also über die vermeintlich fehlerhaften Brustwarzen und die kleine Rakete begann gierig zu saugen. Eine Stunde später saß ich mit zwei wunden Brustwarzen und einem hungrigen Kind in meinem Krankenzimmer. Damals spürte ich zum ersten Mal, dass Stillen und ich nicht so richtig zusammenpassen wollen.

Dennoch versuchte ich es weiter und wurde von den 16 verschiedenen Hebammen des Krankenhauses, mitsamt ihren 100 verschiedenen Meinungen zu meinen Brustwarzen und meiner Technik, tatkräftig unterstützt und maßgeblich verwirrt. Während eine von ihnen feststellte, dass mir die falsche Hütchengröße verpasst worden ist, sagte mir eine andere, dass ich jetzt Power-Pumping betreiben muss, um die Milchbildung anzukurbeln. (Immerhin musste ich doch ein flüssiges Gold namens Kolostrum produzieren! “Das ist besonders wichtig für den Kleinen.”) Leider vergaß sie zu erwähnen, wann ich genau damit aufhören sollte. Also pumpte und powerte ich, was das Zeug hielt und steuerte direkt auf meinen ersten Milchstau zu.

Zwei Tage nach der Geburt hatte ich gefühlte acht Körbchengrößen mehr zu bieten. Doch bestand leider kein Grund zur Freude. Meine Brüste waren über Nacht zu Steinen geworden und ich konnte mich kaum bewegen. Also pumpte ich weiter ab (mittlerweile ohne Power) und versuchte die kleine Rakete auf Empfehlung immer wieder auch an der Brust trinken zu lassen. Wenn dies nicht so richtig klappen wollte, fütterten wir ihm die abgepumpte Muttermilch mit einem mickrigen Plastiklöffel oder einer winzigen Spritze. Das war anstrengend, langatmig und hatte so gar nichts mit meiner romantischen Vorstellung von damals zu tun.

Der Raketenpapa und ich hatten zunehmend das Gefühl, dass das Krankenhaus zwar sehr still- aber weniger mütterfreundlich war. Alles was dort zu zählen schien war, dass Muttermilch die kleinen Kehlen hinunterrinnt. Ich fragte mich oft, ob dort bestimmte Quoten eingehalten werden müssen. Was jedenfalls allen dort völlig egal war, war ich. Mein seelischer Zustand und mein schlechtes Gewissen interessierten nicht. Immerhin konnte ich das Leichteste und Natürlichste der Welt nicht gut und brachte es nicht fertig meinen neuen Lieblingsmenschen problemlos zu ernähren. Ganz im Gegenteil sah ich mich so vielen verschiedenen Meinungen zu meinen Brüsten, Brustwarzen, dem Saugvermögen meines Sohnes, meiner Anlegetechnik und einem entsprechenden Druck gegenüber, dass wir letztlich die Flucht ergriffen und auscheckten. Schlimmer konnte es ja nicht kommen. Oder? Oder!

Die Vorhölle Wochenbett

Bereits wenige Stunden nachdem wir zu Hause angekommen waren, hatte ich beim Stillen richtig schlimme Schmerzen. Das führte so weit, dass ich bittere Tränen weinte und während des Stillens vor Schmerzen kaum atmen konnte. Der Raketenpapa musste meine Hand halten, sobald ich die kleine Rakete angelegt habe. Ich erinnere mich noch heute, dass ich dachte, dass all dies schmerzhafter als die eigentliche Geburt war. (Und die war nun wirklich auch nicht ohne!) Also hechelte ich die Schmerzen weg, wie ich es zuvor auch mit den Wehen getan hatte, und verzweifelte zunehmend.

Jede einzelne Stilleinheit war eine große Qual und ich fürchtete mich davor. Außerdem tat es mir so leid, dass ich vor Schmerzen stöhnte und weinte, während die kleine Rakete an meiner Brust trank und Zeuge all dieser negativen Gefühle wurde. All das machte mich so unglücklich. Und als ich dann auch noch mit Fieber und Grippesymptomen aufwachte und meine erste Brustentzündung durchmachte, wollte ich allen Stillbefürwortern ein lautes “Go, fuck yourself” entgegenbrüllen. Wie konnten sie alle diese Hölle in schönen Pastellfarben malen, wenn sie alles andere als das ist? Wieso sagt einem denn niemand vorher klar und deutlich, dass Stillen für die meisten eben  vorallem anfangs kein Kinderspiel ist?

Insgesamt hatte ich in den ersten acht Wochen nach der Geburt drei Brustentzündungen und sechs Milchstaus. Außerdem kämpfte ich gegen meine Hebamme. Sie forderte allen Ernstes, dass ich weiter stillen und in jedem Fall weiter anlegen sollte. Auf meine Fragen, ob ich nicht vielleicht auch eine Zeitlang abpumpen könnte, bis alles etwas abgeheilt ist, reagierte sie immer recht ungehalten. „Abpumpen ist nämlich nicht natürlich und kann die Stillbeziehung zwischen Mutter und Kind stören.“, sagte sie immer wieder. Auch hier hatte ich das Gefühl, dass mein Wohl keine Rolle spielte. Im Nachhinein stellte sich sogar heraus, dass nicht die Milchpumpe, sondern sie meine Stillbeziehung gefährdete. Ich litt nicht nur körperlich, sondern zunehmend auch seelisch. Ich stillte weiter unter großen Schmerzen, stopfte mir Weißkohl in den Still-BH und machte kalte Quarkwickel. So ist der Geruch nach Quark und Kohl eine olfaktorische Erinnerung an mein Wochenbett, die ich lieber nicht haben würde.

Rettung in Form einer Stillberaterin

Als gar nichts mehr ging, meine Hebamme an Sturheit nicht zu übertreffen war und meine Verzweiflung Ausmaße annahm, die ich mir nie erträumt hatte, suchte ich eine Stillberaterin auf. Diese ließ mich die kleine Rakete genau einmal anlegen, um sich ein Bild zu machen und verordnete mir nach drei Sekunden eine Stillpause. Im Gegensatz zu meiner Hebamme erklärte sie Milchpumpen nicht für ein Machwerk des Teufels und rat mir zum Abpumpen. So pumpte ich zwei Wochen lang ab und gab meinen Brustwarzen und mir die Möglichkeit sich zu erholen und zu heilen. Sie war die erste fachmännische Person, der es um mich ging und die mich nicht allein wie eine Milchstation, sondern wie einen Menschen mit Gefühlen behandelte. Sie zeigte mir, wie ich meinen Sohn anlegen könnte, empfahl mir ein bestimmtes Stillkissen und einen Osteopathen. Und am allerwichtigsten: Sie gab mir zum ersten Mal das Gefühl, dass im Hinblick auf das Stillen doch alles gut werden könnte.

Zwar half mir das Abpumpen dabei meinen Schmerzen ein Ende zu bereiten, allerdings sah ich meinen Sohn zunehmend weniger. Ich pumpte ab wenn er schlief, reinigte das Zubehör, schmiss den Dampfsterilisator an und versuchte selbst ein bisschen Schlaf zu bekommen. Der Raketenpapa fütterte die kleine Rakete und nachdem er alle zwei Stunden trinken wollte, war das Zeitfenster so klein, dass wir aneinander vorbei lebten. So durfte es nicht weitergehen! Wir waren am Ende unserer Kräfte und als meine Tante mir dann sagte, dass es mich nicht zu einer schlechten Mutter macht, wenn mein Kind mit der Flasche aufwächst, beschloss ich abzustillen. Genau diese Bestätigung habe ich irgendwie gebraucht.

Kurz darauf hatte ich mein erstes schmerzfreies und schönes Stillerlebnis. Wir hatten die Großeltern der kleinen Rakete besucht und waren auf dem Rückweg nach München. Die abgepumpte Milch war alle und die kleine Rakete schrie vor Hunger. Also bewaffnete ich mich mit einem Stillhütchen und legte ihn seit zwei Wochen das erste Mal an. Es klappte! Und es tat nicht weh! Unser erstes schönes Stillerlebnis fand ganz ohne Pastellfarben, Romantik und Filter an einer dunklen Tankstelle in der Nähe von Bamberg statt. So stolz war ich selten. Am nächsten Tag hätte ich einen Termin bei meiner Gynäkologin gehabt, damit sie mir Tabletten fürs Abstillen verschreibt. Den Termin habe ich abgesagt.

Das Ende der Stillzeit

Letztlich dauerte unsere Stillzeit acht Monate. Dann entschied die kleine Rakete selbst, dass es jetzt langsam reicht. Er bekam mittlerweile Brei und wurde nur noch nachts oder zwischendurch gestillt. Von einem Tag auf den anderen schrie er sich die Seele aus dem Leib, wenn ich ihn anlegen wollte. Er wand sich, drehte sich weg und zeigte mir auf alle möglichen Weisen, dass er Stillen nur noch semigut fand. Also probierte ich aus, ob er überhaupt noch an Muttermilch interessiert war und nur den Vorgang des Stillens an sich ablehnte. Komischerweise trank er die Milch in abgepumpter Form aus der Flasche, nicht aber aus der Brust. Ich erinnerte mich jedoch noch sehr gut an das aufwendige Abpump-Chaos und traf selbst auch eine Entscheidung. Also entschied ich mich aus tiefstem Herzen und ganz ohne schlechtes Gewissen dagegen. Ich versuchte ihn noch ein paar Tage anzulegen, traf dabei aber immer wieder auf entrüstetes Schreien. Nach einer Woche hatte ich keine Milch mehr und damit war das Thema nun endlich Vergangenheit.

In der Zeit des großen Abstillens machte ich gerade meinen zweiten Rückbildungskurs bei einer ganz wunderbaren und empathischen Hebamme. Ich erzählte ihr nach dem Kurs, was genau gerade passiert und holte mir Rat ein. Ich wusste nämlich nicht, was ich der kleinen Rakete nachts zu trinken geben sollte. Ein Fläschchen mit Milch aus Pulver hat er genau einmal gekostet und mir dann jedes Mal aus der Hand geschlagen, wenn ich die Dreistigkeit besaß es ihm anzubieten. Diese wunderbare Hebamme sagte mir einerseits, dass ich ihm einfach Wasser geben soll und fragte mich andererseits wie es mir mit der Situation ginge. Und schon begann ich zu weinen. Zwar freute ich mich über das Abstillen, war aber auch wirklich traurig über diese Abnabelung meines Sohnes und die Hormone taten ihr Übriges. Mir ging es nicht gut und die Tatsache, dass mir diese Frau keinen Vortrag darüber hielt, dass ich weiterstillen müsse, weil es erwiesen ist, dass Langzeitstillen wichtig ist, machte mich so glücklich. Hier ging es um mich und meine Gefühle. Jetzt ging es um mich als Menschen. Ich bin dieser Hebamme nach wie vor dankbar für diesen Moment und ihre Empathie. Dieser Moment hat mich mit Hebammen versöhnt und Vieles geheilt, das ich zerbrochen geglaubt habe.

Ich habe übrigens die gesamten acht Monate mit Stillhütchen gestillt, weil die kleine Rakete und ich daran gewöhnt waren. Ich  wollte unseren Stillerfolg keinesfalls noch einmal gefährden. Stillen war damit allerdings immer eine Sauerei, weil sich die Milch in den Stillhütchen sammelte und überall hinlief. So musste ich mich nach dem Stillen oftmals umziehen. Außerdem ist es recht schwierig mit diesen Hilfsmitteln diskret zu stillen. Ein schnelles Anlegen funktioniert nicht wirklich, da man die Hütchen immer erst positionieren und richtig anlegen muss, bevor der schreiende Lieblingsmensch endlich andocken kann. Ich habe sie einerseits geliebt, weil sie mir das Stillen trotz gereizter Brustwarzen ermöglicht haben und andererseits habe ich sie gehasst, weil sie mir mein vermeintliches Unvermögen jedes Mal vor Augen geführt haben.

Die Frage nach dem Warum 

Wenn man die Zeit unseres Wochenbetts genau betrachtet, erkennt man sehr schnell, warum alles genauso kommen musste, wie es letztlich kam. Schon im Krankenhaus fehlte die Zeit mir genau zu zeigen, wie ich richtig anlege und welche Stillpositionen es gibt. Ich vermute, dass mir  diese Stillhütchen aus Zeitgründen aufgezwungen worden. Meine Stillberaterin sagte zumindest später, dass ich sie grundsätzlich gar nicht gebraucht hätte. Das hätte allerdings bedeutet, dass man sich Zeit nehmen müsste, um mir den ein oder anderen Tipp zu geben. Ob diese eine Hebamme einfach nicht gewillt war, oder ihr vorgeschriebener Zeitplan es nicht zugelassen hat, vermag ich nicht zu sagen. Dass es falsch war, sage ich hiermit aber laut und deutlich. Das war der Anfang der Spirale, die mich heute noch immer so beschäftigt, dass mir die Tränen kommen, wenn ich darüber schreibe. Hinzu kommen die zahlreichen unterschiedlichen Meinungen der Klinikhebammen. Mit jedem Schichtwechsel bekam ich neuen Input. Eine sagte sie mir sogar, dass mein Sohn sich ziemlich dumm anstellen würde und verletzte mich damit tief. All das überforderte uns und vor allem mich. Letztlich hätten wir dort viel früher flüchten müssen.

Dass meine Hebamme falsch gehandelt hat, möchte ich ihr noch heute am liebsten ins Gesicht schreien. Ich verstehe immer noch nicht, wie sie ihren Beruf mit so viel Sturheit ausüben kann. Dass Stillen wichtig ist, ist schön und gut – wichtiger finde ich jedoch die Mütter. Eine Mutter sollte nicht ans Ende ihrer Schmerzgrenze oder darüber hinaus gezwungen werden. Das macht sie nämlich fertig und hinterlässt Spuren. Eine Mutter sollte derartig unterstützt werden, dass sie sich genauso um ihre Neugeborenes kümmern kann, wie dieses es verdient. Und da spielt es keine Rolle, welche Empfehlung die WHO zum Stillen gibt und welchem Still-Codex sich die Hebamme verschrieben hat. Für sie sollten Mutter und Kind an erster Stelle stehen. So war es bei uns leider nicht. Und ich wundere mich noch heute über mich. Ich empfinde mich als starken Charakter und sage meine Meinung immer und ungefiltert. Warum ich sie ihr nicht sagen konnte und mich nicht gegen ihre Sturheit aufgelehnt habe, ist mir heute schleierhaft. Ich vermute, dass einerseits die besondere Beziehung zwischen junger Mutter und Hebamme schuld daran war. Andererseits hatte ich so großes Vertrauen in sie, dass ich ihr glauben und folgen wollte. Das Hormonchaos war sicherlich auch nicht hilfreich. Noch einmal wird mir das allerdings nicht passieren.

Stillen oder nicht stillen?

Ich persönlich habe nie gerne gestillt und finde nach wie vor schlimm, wie Stillen medial verarbeitet wird. Egal wo ich darüber lese, wird es romantisiert. Wir sehen Bilder von schmunzelnden Frauen, die ihr saugendes Kind voll Wärme ansehen und den Moment genießen. Doch wo genau wird man denn darauf hingewiesen, dass es nicht so leicht ist, wie es aussieht? Wenn ich in meinem Bekannten- und Freundeskreis herumfrage, stelle ich fest, dass die meisten Mütter erhebliche Stillprobleme hatten. Nur spricht niemand darüber. Ich für meinen Teil wäre gerne besser darauf vorbereitet gewesen. Ich hätte gerne gewusst, was auf mich zukommt, um im jeweiligen Moment besser reagieren zu können.

Kürzlich wurde ich gefragt, ob ich mein zweites Kind stillen würde. Ich habe diese Frage sehr schnell mit einem klaren Ja beantwortet. Ich bin davon überzeugt, dass es das Beste für mein Kind ist. Allerdings würde ich mich nie wieder einem solchen Druck aussetzen. Wenn es klappt, dann klappt es und wenn nicht, dann eben nicht. Kinder, die mit der Flasche aufwachsen, sind nicht weniger glücklich und mit Sicherheit auch nicht weniger gesund. Ich finde den Gedanken schön, dass jede Mutter selbst entscheiden kann, ob sie stillen möchte oder nicht, ohne dass sie dafür angefeindet wird. Gerade bei solchen fragilen Themen wird viel zu viel Druck aufgebaut. Oft werden die Mütter in den Gleichungen ganz vergessen und das ist einfach nicht richtig. Gerade sie brauchen in dem ganzen Hormonchaos Unterstützung und Zuspruch. Druck ist hier genauso fehl am Platz, wie Sturheit. Und das Frauen, die sich gegen das Stillen entscheiden (müssen) stigmatisiert werden, ist eine absolute Frechheit.

Ich finde es unglaublich schade, dass unser Wochenbett so turbulent war. Es macht mich traurig, dass wir noch immer kurz schlucken müssen, wenn wir an die ersten Wochen mit der kleinen Rakete denken und es beschäftigt mich nach wie vor. So hatte ich es mir nicht vorgestellt. Ich hoffe sehr irgendwann damit abschließen zu können. Vielleicht werde ich später das Gespräch mit meiner damaligen Hebamme suchen. Vielleicht werde ich irgendwann bereit dazu sein.

 

 

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Eine blau-rote Rakete steigt nach rechts oben

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