Werbung | Als Kind war das Weihnachtsfest für mich magisch. Ich liebte die festliche Stimmung, all die leuchtenden Lichter und natürlich auch die Aussicht auf lang herbeigesehnte Geschenke. Jeden Morgen öffnete ich ein Türchen meines Adventskalenders und freute mich über die in Schokolade gegossenen Motive. Im letzten Monat des Jahres war alles unheimlich aufregend und schön. Doch es wurde anders, je älter ich wurde. Weihnachten war oft mit viel (Vorbereitungs-) Stress verbunden, wir klapperten allerhand Verwandte ab und für Weihnachtsfilme, Besinnlichkeit oder Harmonie blieb wenig Zeit. Seitdem die kleine Rakete auf der Welt ist, hat sich das glücklicherweise wieder geändert. Er hat die Magie zurück in unsere Weihnachtszeit gebracht und so laufe ich im Dezember immer mit einem warmen Gefühl im Bauch herum. (Und nein, das ist nicht der Glühwein.)

Eigene Traditionen

Als wir Eltern wurden, haben wir uns relativ schnell gefragt, wie wir uns die Weihnachtszeit vorstellen. Weniger stressig sollte es sein und dafür besinnlicher und ruhiger. Vor der Geburt der kleinen Rakete, haben wir meistens getrennt gefeiert und uns erst am ersten oder zweiten Weihnachtsfeiertag gesehen. Das kam nun natürlich nicht mehr in Frage. Immerhin bildeten wir nun selbst eine kleine Familie. Eine Trennung an Weihnachten war damit keine Option mehr und das war gut so.

Und so beschlossen wir nur alle zwei Weihnachten in die alte Heimat zu fahren und zwischendurch immer auch ein Weihnachtsfest in den eigenen vier Wänden zu feiern. Im ersten Jahr ist es mir durchaus schwer gefallen am Weihnachtsabend ohne meine Familie zu sein. Und das ist es immer noch. Allerdings bedeutet es im Gegenzug, dass wir keine Sachen packen, Auto-Tetris spielen, im Stau stehen oder immer wieder aufbrechen müssen, wenn es gerade mal ruhig und kuschelig zugeht. Dann nämlich bleiben wir in unseren Onesies zu Hause und machen es uns gemütlich.

Die aufregende Adventszeit

Als die kleine Rakete anderthalb Jahre alt war, bastelten wir ihm einen eigenen Adventskalender. Der ist nicht nur wunderschön geworden, sondern auch etwas ganz besonderes und sein Bruder wird im nächsten Jahr einen ähnlichen Kalender bekommen.

Jeden Morgen wacht unser Sohn auf und tippelt mit sicheren Schritten in Richtung seines Adventskalenders. Dann leuchten seine Augen, den Mund schmückt danach meistens Schokolade und mein Herz wird ganz warm. In diesen Momenten mache ich nämlich ganz viele Seelenfotos und sauge die Atmosphäre auf wie ein Schwamm. Am liebsten würde ich sie mir in kleine Dosen packen und immer dann hervorholen, wenn mal wieder alles schief zu laufen scheint.

Ein Highlight war natürlich auch der Nikolaus. Nachdem wir Wert darauf legen nicht mit ihm zu drohen, ist er hier eine durchaus positive Gestalt. Und als am Nikolausmorgen ein lautes „Woooooow“ durch den Flur hallte, die Schokobons gezählt und der Dinosaurier ans Herz gepresst wurde, da war er da, der nächste magische Moment dieser Weihnachtswunderzeit, den ich fest in mein Gedächtnis eingeschlossen habe und für immer im Herzen tragen werde.

Die Weihnachtszeit ist für alle da

Jetzt, wo die kleine Rakete vier Jahre alt ist, haben wir noch ein paar neue Traditionen (in spe) für uns entdeckt. Nachdem das Plätzchenbacken 2016 eine reine Farce war und wir danach alle schrecklich schlechte Laune hatten, hatte ich mich im vergangenen Jahr strikt geweigert Plätzchen mit meinen Männern zu backen. Ich backte also mit meiner Tante und meine Lieblingsmänner halfen später dabei die Plätzchen schnellstmöglich zu vernichten.

Dieses Jahr wollte ich es noch einmal wagen und das war gut so. Dieses Mal hat es nämlich genauso viel Spaß gemacht, wie ich es mir zuvor und natürlich überromantisiert vorgestellt hatte. Wir backten Dinoplätzchen und Weihnachtsplätzchen und die kleine Rakete half mit geschickten, kleinen Händen mit, so lange er wollte. Außerdem haben wir in diesem Jahr zum ersten Mal einen Wunschzettel gebastelt. Einen Legokatalog, Unmengen von Klebestreifen und eine Million Wünsche später war das A3-Blatt gut gefüllt. Seitdem wird uns allerdings auch jeden Tag ins Gedächtnis gerufen, was der liebe Weihnachtsmann am besten gleich am Weihnachtsmorgen so alles vorbeibringen könne.

Den Weihnachtsbaum holen die Männer seit jeher zusammen. Ich stelle mir dann immer vor, wie sie geschäftig vor allerhand Tannen stehen, die Köpfe zusammenstecken, abwägen und letztlich den schönsten Baum aussuchen. Das ist ihnen auch dieses Jahr gelungen. Unser Weihnachtsbaum ist super schön. Und das ist er gerade deswegen, weil die kleine Rakete zum ersten Mal richtig mit geschmückt hat. Ihr könnt euch vorstellen, dass ich auch dabei eine Million Seelenfotos geschossen habe. Außerdem drücke ich seitdem ein Auge zu, weil die kleine Rakete einen hölzernen Schraubenzieher in eine am Baum befindliche Schneeflocke gesteckt hat. Er findet es schön und so langsam fällt es mir kaum noch auf, weil ich mir angewohnt habe den oberen Teil des Baumes anzuschauen.

Die Magie ist zurück

Die Weihnachtszeit ist für mich durch unsere Kinder wieder etwas ganz Besonderes geworden. Ich spüre die Magie wieder und sehe, dass die kleine Rakete sie auch spürt. Ich sehe (Vor-) Freude in seinem Gesicht und fühle sie in meinem Herzen. Und ich erinnere mich an Weihnachtsfeste aus meiner eigenen Kindheit. Dann fallen mir plötzlich schöne Momente ein und ich denke beispielsweise an Kleinigkeiten, die ich längst tief im Wirrwarr meines Gedächtnisses vergraben hatte.

Erst kürzlich fiel mir mein liebstes Weihnachtslied von damals ein. Meine Großeltern hatten eine Schallplatte, auf der auch das Lied „He Du, Weihnachtsmann“ von Frank Schöbel zu finden war. Ich liebte dieses Lied damals heiß und innig und überlegte nicht selten, ob ich mir vielleicht auch ein Hängebauchschwein wünschen sollte.

Alte und neue Erinnerungen mit den Weltenentdeckern

Seit ein paar Wochen hören wir nun eine – wie ich finde – ganz besondere CD mit ganz bezaubernden Geschichtenliedern. Nadja Karasjew von den kleinen Weltenentdeckern hat sie mir zugeschickt und seitdem habe ich einen Ohrwurm. Ich bekomme das Lied „Oma Zuckerschnute“ nicht mehr aus dem Kopf und singe es zur Freude der Minirakete fast den ganzen Tag. (Er würdigt meinen Gesang immerhin noch und hält sich nicht augenblicklich die Ohren zu, wenn ich beginne zu singen. Sein Bruder ist da leider weniger zimperlich.) Dieses ist jedoch nur eins von 11 ganz wunderbaren Weihnachtsliedern, die tolle, kluge, lustige und kindgerechte Texte sowie ganz wunderbare Melodien beinhalten. Und obendrein hat Nadja eine wunderschöne Stimme, die mitten ins Herz trifft.

Bei der CD Weihnachtswunderzeit handelt es sich um ein musikalisches Weihnachtshörspiel. Alle 11 Lieder werden durch eine kleine Erzählung eingeleitet und liefern den passenden Soundtrack zur Weihnachtszeit. Denn neben einem Schuhputzlied, finden sich beispielsweise auch ein Schlittschuhlied („Schlitterschlotterschlittschuh“), ein Schneemann-Lied („SchneemannSeemann“) und ein Lied, das eigens dafür gemacht ist die Kindheitstraumata Kratzschal, Schneeanzug und Mützenzwang auf ganz lustige Weise zu thematisieren („Der gruselige Kratzeschal“). Nicht selten fliegen mir nun morgens beim Anziehen Zitate dieses Liedtextes um die Ohren.

Gewinnspiel

Das Album „Weihnachtswunderzeit, ein höchst musikalisches Weihnachtshörspiel“ ist ein wirklich besonderes Stück, das durch die Ohren direkt ins Herz gelangt. Und damit wird es jetzt und auch an den vielen kommendem Weihnachtsfesten in unseren CD- und MP3-Playern rauf und runter gespielt. Und wer weiß, vielleicht erinnern sich unsere Kinder in 30 Jahren an eines dieser Lieder zurück und denken dabei an die vielen schönen und besonderen Momente, die wir alle zusammen erleben dürfen. Das wäre zumindest für immer mein größter Weihnachtswunsch.

Falls euch noch die perfekte musikalische Untermalung eurer Weihnachtszeit fehlt, habe ich eine gute Nachricht für euch. Gemeinsam mit den Weltenentdeckern verlose ich eine CD „Weihnachtswunderzeit, ein höchst musikalisches Weihnachtshörspiel“. Um in den Lostopf zu hüpfen, müsst ihr gar nicht viel tun. Verratet mir einfach in einem Kommentar unter diesem Beitrag, was euch, als ihr Kinder wart, an der Weihnachtszeit am besten gefallen hat.

Die Verlosung startet mit der Veröffentlichung dieses Beitrags und endet am 14. Dezember 2018 um 23:59 Uhr. Der/Die Gewinner/in wird am 15. Dezember 2018 ausgelost. Jede/r Teilnehmer/in, der/die den Beitrag kommentiert, erklärt sich mit den Teilnahmebedingungen einverstanden. Das Los entscheidet. Die/Der Gewinner/in wird von mir persönlich informiert und per E-Mail angeschrieben. Bitte achtet deshalb darauf, dass ihr die richtige E-Mail-Adresse angebt.

Ich drücke euch die Daumen!

Andrea

Teilnahmebedingungen

  • Teilnahmeberechtigt sind Personen über 18 Jahren, mit Wohnsitz in Deutschland.
  • Das Gewinnspiel beginnt mit dem Veröffentlichungsdatum des Posts und endet wie im Post angegeben.
  • Gewinnen kann, wer alle genannten Bedingungen erfüllt.
  • Der Gewinn ist aus dem Post klar ersichtlich.
  • Die Verlosung des Gewinns erfolgt im angegebenen Zeitraum des relevanten Posts.
  • Die Gewinnermittlung erfolgt durch das Los. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  • Die/Der Gewinner/in wird über eine persönliche Nachricht per E-Mail informiert.
  • Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich.
  • Veranstalter ist der Mama-Blog mamaundrakete.de
  • Die Daten der Teilnehmer werden nicht weitergegeben und vertraulich behandelt. Die Übermittlung personenbezogener Daten wird erst erforderlich, wenn der Gewinn ausgehändigt wird. Diese Informationen werden absolut vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Die Daten werden nur so lange gespeichert, wie es für die Abwicklung des Gewinnspiels nötig ist. Nach Beendigung des Gewinnspiels werden alle Daten unverzüglich wieder gelöscht.
  • Dem Teilnehmer stehen keine Auskunftsrechte zu.
  • Die Teilnehmer verpflichten sich, keine rechtswidrigen Inhalte zu teilen.
  • Der Teilnehmer versichert, dass er an den von ihm geteilten Inhalt alle Rechte hält (Bildrechte).
  • Der Veranstalter behält sich vor, das Gewinnspiel anzupassen, zu ändern oder abzubrechen, falls die Notwendigkeit besteht.

 

 

Eine blau-rote Rakete steigt nach rechts oben

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